Wahrig Herkunftswörterbuch
Yankee
Mit dem als nicht eben schmeichelhaft empfundenen Spitznamen „Yankee“ werden US–Amerikaner oft im Ausland bedacht. Dabei ist vielen Europäern, die diesen abwertenden Namen verwenden, nicht bewusst, dass er sich ursprünglich wohl nur auf eine bestimmte Siedlergruppe bezog, nämlich die der Niederländer. Das Wort Yankee stammt sehr wahrscheinlich vom
ndrl.
Janke, einer Verkleinerungsform von Jan, und entspricht dem deutschen „Hänschen“. Dieser Spottname galt im 18. Jahrhundert zunächst den holländischen Siedlern in Neuengland, doch bereits im Sezessionskrieg (1861–1865) wurden als Yankees alle aus den Nordstaaten stammenden Amerikaner bezeichnet. Heutzutage konkurriert das Wort Yankee mit der bestenfalls neutralen Bezeichnung Ami, einer Kurzform von Amerikaner, die zunächst für die US–amerikanischen Besatzungssoldaten in Deutschland verwendet wurde und nun umgangssprachlich „US–Bürger“ bedeutet. In Mexiko und anderen südlich der USA gelegenen amerikanischen Staaten spricht man dagegen vom Gringo (vermutlich abgeleitet von griego „Grieche“), wenn man einen (hellhäutigen) Bürger der USA meint.
Wissenschaft
Der Luft zuliebe
Etliche Millionen Passagierflüge pro Jahr verschmutzen die Atmosphäre und schädigen das Klima. Höchste Zeit für einen CO2-neutralen Luftverkehr, meinen Forscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt – und erklären den Weg dorthin. von ROLF HEßBRÜGGE Kurz vor dem Unglück hatte das Cockpit „Vogelschlag“ gemeldet – die...
Wissenschaft
»Wind, Wellen und Wasser«
Seit einem halben Jahrhundert werden die Austauschprozesse zwischen Atmosphäre und Ozean erforscht. Seniorprofessor Bernd Jähne nutzt dazu ein einzigartiges Forschungsgerät. Das Gespräch führte AURELIA EBERHARD Herr Prof. Jähne, welche physikalischen Vorgänge finden an der Grenze zwischen Luft und Meerwasser statt? Ein wichtiger...