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HERKUNFTSWöRTERBUCH

Porzellan

dichte, weiße, feine Tonware
das Porzellan hat seinen Namen von der Porzellanschnecke, wegen seines feinen Glanzes, der dem der Schnecke ähnelt, und man glaubte früher, es sei aus der pulverisierten Schale der Schnecke hergestellt. Die Porzellanschnecke ihrerseits führt ihren Namen über
ital.
porcello,
lat.
porcellus, porculus „Ferkel, kleines Schwein“ auf
lat.
porcus zurück, das sowohl „Schwein“ als auch übertr. „weibliche Scheide, weibliches Geschlechtsteil“ bedeutet; porculus ist also eigentlich die „kleine Scheide“. Das Schneckengehäuse wird beim lebenden Tier durch einen von beiden Seiten her hochgeschlagenen Mantel umhüllt, der nur eine schmale Öffnung freilässt, so dass die Schnecke dem weiblichen Geschlechtsteil ähnelt
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