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Das Geheimnis der Zugvögel

Wie orientieren sich Zugvögel?

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Graugans
(Anser anser) Abgesehen von der Kanadagans größte Gans Europas. Hell, bräunlichgrau. Im Flug auffallend silbergraue Vorderflügel. Weiße Ober- und Unterschwanzdecken. Auf der Unterseite hat die Graugans schwarze Flecken.
H.W. Grömping
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Zilpzalp
(Phylloscopus collybita) Schon ab Mitte März kommt das nur knapp elf Zentimeter kleine Vögelchen aus dem Winterquartier im Mittelmeerraum zurück. Lange hält es der Zilpzalp dann bei uns aus; erst im Oktober, wenn die meisten anderen Zugvögel längst weg sind, verlässt er uns in Richtung Süden. Wer so früh zurückkehrt und erst so spät abzieht, muss robust sein. Man hat sogar in den letzten jahren einzelne überwinternde Zilpzalpe bei uns festgestellt. Der Zilpzalp ist ein rastloses, unermüdlich tätiges Vögelchen. Zählungen haben ergeben, dass er wohl fast überall in Deutschland zu den zehn häufigsten Vogelarten gehört.
H.W. Grömping
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Flussseeschwalbe
(Sterna hirundo) Die zierlicheren Seeschwalben sind mit den Möwen verwandt. Sechs Arten kommen in Deutschland noch vor, alle sind in ihrem Bestand gefährdet. Seeschwalben sind Koloniebrüter und benötigen ungestörte Nistplätze. Solche Plätze sind nicht nur in Deutschland rar, denn zur Brutzeit nehmen immer mehr Touristen die Küstenabschnitte für sich in Beschlag. So ist zu befürchten, dass Seeschwalben nur dort überleben, wo ihre Nistplätze bewacht werden.
H.W. Grömping

Graugans

(Anser anser) Abgesehen von der Kanadagans größte Gans Europas. Hell, bräunlichgrau. Im Flug auffallend silbergraue Vorderflügel. Weiße Ober- und Unterschwanzdecken. Auf der Unterseite hat die Graugans schwarze Flecken.

Wenn die Tage kürzer werden und der Herbst naht, brechen viele unserer Vögel auf, um in wärmere Länder zu fliegen. Man nennt sie daher „Zugvögel“. Zu ihnen gehören beispielsweise die Stare, die Drosseln und die Störche. Sie fliegen bis nach Afrika, wo es schön warm ist, wenn bei uns der Frost einzieht.

Woher aber wissen die Zugvögel wann der „Abflugtermin“ ist? Alle Zugvögel haben so etwas wie eine innere Uhr. Diese innere Uhr lässt die Vögel alles zur richtigen Zeit tun. Sie wissen genau wann sie in den Süden fliegen müssen. Zusätzlich zu diesem angeborenen Zeitgefühl merken die Zugvögel natürlich, dass die Tage kürzer werden. Das wirkt sogar bei uns Menschen. Mama wird zum Beispiel immer nervöser, je kürzer die Tage werden, weil Papa immer noch keine Winterreifen aufgezogen hat.

 

Zilpzalp

(Phylloscopus collybita) Schon ab Mitte März kommt das nur knapp elf Zentimeter kleine Vögelchen aus dem Winterquartier im Mittelmeerraum zurück. Lange hält es der Zilpzalp dann bei uns aus; erst im Oktober, wenn die meisten anderen Zugvögel längst weg sind, verlässt er uns in Richtung Süden. Wer so früh zurückkehrt und erst so spät abzieht, muss robust sein. Man hat sogar in den letzten jahren einzelne überwinternde Zilpzalpe bei uns festgestellt. Der Zilpzalp ist ein rastloses, unermüdlich tätiges Vögelchen. Zählungen haben ergeben, dass er wohl fast überall in Deutschland zu den zehn häufigsten Vogelarten gehört.

Nun denkt man: Schön und gut, aber woher wissen die Vögel wohin sie fliegen sollen? Sie haben ja keine Wegweiser, keinen Kompass oder Landkarten. Nun, die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass jeder Zugvogel von Geburt an seine „Reiseroute“ kennt. Genauso wie die innere Uhr angeboren ist, haben Vögel auch so etwas wie einen vorgegebenen Reiseweg. Wenn der innere Kalender einem jungen, unerfahrenen Zugvogel das Signal zum Aufbruch gibt, zieht dieser nach seinem angeborenen Richtungssinn los. Er fliegt dann so viele Wochen, wie es sein inneres „Programm“ vorschreibt. Das Programm endet automatisch in seinem Winterquartier, das er damit zum erstenmal kennen lernt und in den späteren Jahren immer wieder aufsucht.

 

Die alten Leitvögel kennen die Route natürlich bestens. Zusätzlich zur angeborenen Reiseroute erhalten die jungen Vögel daher etwas Hilfe von den älteren, um an das Ziel zu gelangen. Das erleichtert die Sache sicherlich noch etwas. Wichtig für das Funktionieren des Orientierungssinnes der Zugvögel sind auch Sonne und Sterne. Tagsüber orientieren sie sich am Sonnenstand und nachts an ganz bestimmten Sternbildern.

 

Flussseeschwalbe

(Sterna hirundo) Die zierlicheren Seeschwalben sind mit den Möwen verwandt. Sechs Arten kommen in Deutschland noch vor, alle sind in ihrem Bestand gefährdet. Seeschwalben sind Koloniebrüter und benötigen ungestörte Nistplätze. Solche Plätze sind nicht nur in Deutschland rar, denn zur Brutzeit nehmen immer mehr Touristen die Küstenabschnitte für sich in Beschlag. So ist zu befürchten, dass Seeschwalben nur dort überleben, wo ihre Nistplätze bewacht werden.

In jedem Jahr überfliegen rund zwei Millionen Vögel von Europa aus das Mittelmeer und die Sahara. Größere Vögel legen die weiten Strecken im Nonstop-Flug zurück. Kleinere müssen zwischendurch rasten. Es gibt Zugvögel, die noch weiter fliegen, um in ihr Winterquartier zu gelangen. Der Goldregenpfeifer findet sein Winterquartier beispielsweise auf den 3600 Kilometer entfernten Hawaii-Inseln. Dafür braucht er 88 Stunden. Forscher haben ausgerechnet, dass der Goldregenpfeifer mit ungefähr 40 Stundenkilometern fliegt. Bis er wieder festen Boden unter den Füßen hat, muss er auf seiner Wanderschaft 250.000 Mal mit den Flügeln schlagen. Unglaublich!

 

Nicht alle Vögel fliegen im Herbst in den Süden. Unser „Spatz“, der Haussperling, das Rebhuhn und der große Uhu haben zum Beispiel keine Angst vor „kalten Füssen“ und bleiben uns auch bei Frost erhalten. Übrigens: Wenn der erste Schnee gefallen ist, hinterlassen unsere Vögel viele kleine Spuren.

aus der wissen.de-Redaktion
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19 Kommentare

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Der Text ist sehr informationsreich!Man kann also auch für den Schulunterricht viel lernen!


alles ist gut beschrieben


es ist sehr informatuionsreich


Ich finde dass sehr wissensreich, weil manche Texte nicht so erklärt sind wie hier.


Ich finds cool zum lernenwir haben in der schule das thema erde und da kann ich diesen text gut gebrauchen


Also ich finde diesen Abschnitt überaus hilfreich.mfg ich123


Also ich find dass dieser Text wirklich praktisch ist, da ich ein Referat über die Orientierung der Zugvögel machen muss.... danke mfg steven


dieser Text hat mir bei meinem referat sehr gut weitergeholfen


Ich finde das ist ein sehr infomationshaltiger Text.


Ich liebe diese Seite....Hier bekomme ich alle Infos her. (für die schule)


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