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DATEN DER WELTGESCHICHTE

30. 9. 1989, 4000 Botschaftsflüchtlinge können in den Westen ausreisen

DDR

Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher teilt den mehr als 4000 DDR-Flüchtlingen in der bundesdeutschen Botschaft in Prag mit, dass sie in die BRD ausreisen dürfen. Seine Ankündigung wird vom frenetischen Jubel der Botschaftsflüchtlinge übertönt. Seit Mitte Juli waren Tausende von DDR-Bürgern in die BRD-Botschaften in Prag, Berlin (Ost), Budapest und Warschau geflohen. Prag wurde zum Schwerpunkt der Massenflucht, da für die Einreise in die Tschechoslowakei kein Visum beantragt werden musste. Seit August verlagerte sich die Ausreisewelle auch auf Ungarn, das im Mai begann, die Grenzen zu Österreich zu öffnen.

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