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Asthma – wenn auf einmal die Luft wegbleibt

Die Zahl der Asthmatiker nimmt seit 60 Jahren zu

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Allergisches und nicht-allergisches Asthma

Unter Asthma versteht man eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege. Bei einem Asthmaanfall verengen sie sich. Der Patient leidet unter Luftnot. Ursache der Luftnot sind die vermehrte Schleimbildung, die Verkrampfung der Bronchialmuskeln und die Flüssigkeitsansammlung in der Bronchialschleimhaut. Doch Asthma ist nicht gleich Asthma. Je nach Auslöser unterscheiden Mediziner zwischen dem allergischen (extrinsischen) Asthma und dem nicht-allergischen (intrinsischen) Asthma. Bei der großen Mehrheit der Asthmatiker liegen Mischformen dieser beiden Asthmatypen vor. Kinder sind eher vom allergischen Asthma betroffen, während Erwachsene auch häufig unter dem nicht-allergischen Asthma leiden.

Allergisches Asthma entsteht häufig im Verlauf von Heuschnupfen. Wenn diese allergisch bedingte entzündliche Erkrankung der Schleimhaut des Nasen-Rachen-Raums auf die unteren Atemwege übergreift, sprechen Mediziner von einem „Etagenwechsel“. Trägt ein Mensch die entsprechende genetische Veranlagung für eine allergische Erkrankung in sich, tritt das allergische Asthma beim Kontakt mit Allergie auslösenden Stoffen (so genannten "Allergenen") auf. An der Ausprägung des allergischen Asthmas sind mehrere Gene beteiligt.

Das nicht-allergische Asthma hingegen kann eine Reaktion des Körpers auf Atemwegsinfektionen, Medikamentenunverträglichkeiten, Einwirkung von toxischen Stoffen wie beispielsweise Lösungsmitteln, besondere körperliche Anstrengung oder auf einen gestörten Rückfluss von Magensäure sein. Auch Raumsprays und Reinigungsmittel zum Sprühen stehen im Verdacht, nicht-allergisches Asthma auszulösen.

 

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Sonja Schmitzer
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