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Aufbau des Hochschulstudiums

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  • In den Vorlesungen referieren Professoren über die Grundlagen des Faches oder aktuelle Fragestellungen der Wissenschaft. Mit hinein fließen auch ihre Forschungsergebnisse in einem bestimmten Fachbereich. Die Studierenden sind hier im Wesentlichen passive Zuhörer, die den Ausführungen des Lehrstuhlinhabers folgen.
  • Proseminare und Übungen vermitteln Grundkenntnisse in dem gewählten Fach. Die Studierenden arbeiten hier aktiv mit, halten Referate und schreiben eine Semesterarbeit.
  • Hauptseminare und Kolloquien vertiefen einzelne Fachbereiche. Auch hier sind die Studierenden aktiv.
  • Je nach Fach gibt es eine Reihe von praktischen Veranstaltungen, wie z.B. Exkursionen, Laborstunden, die die Studierenden auf ihre spätere Tätigkeit vorbereiten.

Die Studienordnung jedes Faches legt fest, welche Lehrveranstaltungen in welchem Umfang und in welcher Reihenfolge besucht werden sollen. Sie schließen jede dieser Lehrveranstaltung mit einem bestimmten Studiennachweis ab. Das können Klausuren, mündliche Prüfungen, Referate, Hausarbeiten oder Berichte sein. Manchmal reicht sogar die bloße Teilnahme, um einen so genannten "Schein" zu bekommen - der Beweis für das Bestehen der Veranstaltung.

Nach dem Grundstudium erfolgt in der Regel eine Zwischenprüfung. Sie besteht meist aus schriftlichen und mündlichen Teilen. Am Ende des Hauptstudiums erfolgt die Abschlussprüfung und die Anfertigung einer Hausarbeit. Die Prüfungsordnung des Faches legt fest, unter welchen Voraussetzungen Sie sich zur Prüfung anmelden dürfen und wie diese auszusehen hat (mündlich - schriftlich).

Für jedes Studienfach ist eine bestimmte Studienzeit vorgeschrieben. Die Mindeststudiendauer darf nicht unterschritten, sollte aber auch nicht zu lange überschritten werden. Die durchschnittlichen Studienzeiten an wissenschaftlichen Hochschulen betragen je nach Fach zwischen 7 und 14 Semestern.

Wer ein Staatsexamen abgelegt hat, für den folgt nun der so genannte Vorbereitungsdienst - für Lehrer und Juristen das Referendariat oder für Ärzte das Praktikum. Wer sein Diplom oder seinen Magister abgelegt hat, der kann gleich in den Beruf wechseln.

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