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DATEN DER WELTGESCHICHTE

1337, Ausbruch des Hundertjährigen Krieges

England/Frankreich

König Eduard III. von England entschließt sich, den Konflikt mit Frankreich zu suchen. Er stoppt den Wollexport nach Flandern und löst damit Unruhen in den Städten aus, deren Reichtum auf Tuchherstellung beruht. Die Flandrischen erheben sich unter Jakob van Artevelde aus Gent gegen den frankreichfreundlichen Grafen Ludwig von Nevers. Frankreichs König Philipp VI. durchschaut das Manöver Eduards, der eine Krise in Frankreich auslösen will, um es zu schwächen und den Thron zu okkupieren. Philipp VI. demonstriert Stärke, indem er das Lehen an England, die Guyenne, einzieht. Der Hundertjährige Krieg bricht aus, der mit Unterbrechungen bis 1453 andauert.

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