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Ausgestorbene Tiere

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Während der Eiszeiten waren gewaltige Mengen an Wasser gefroren. Dies hatte zur Folge, dass die Meeresspiegel sanken. Flache Meere trockneten aus. Die Tiere konnten nun von einem Erdteil zum anderen ziehen. So wanderten zum Beispiel Urpferde aus Nordamerika nach Asien ein. Aus Asien wiederum gelangten die Mammuts nach Amerika. Die Lebensräume der Tiere änderten sich im Abstand von einigen tausend Jahren ständig. Riesige Gletscher bildeten oft unüberwindliche Hindernisse. In den abgeschlossenen Gebieten entstanden auch viele neue Tierarten. Es entwickelten sich Riesenformen von Säugetieren.

Am größten war das Mastodon. Dieses Riesenmammut hatte gewaltige Stoßzähne und lebte in Amerika. Das europäische Mammut war kaum kleiner. Das Riesenfaultier war schwerer als ein Elefant. Es lebte am Boden, da es nicht mehr auf Bäume steigen konnte. Die Biber wurden damals so groß wie heute die Bären. Und der Höhlenbär war verglichen mit einem Grizly ein wahrer Koloss. In Europa lebte auch das 1,50 m lange Wollnashorn, das zwei Hörner hatte. Das gefährlichste Raubtier aber war der Säbelzahntiger. Er besaß ein schreckliches Gebiss mit bleistiftlangen Dolchzähnen.

Das große Sterben

Mit dem Ende der Eiszeit vor 10.000 Jahren starben fast alle Säugetierriesen aus. Sie konnten sich den veränderten Lebensbedingungen nicht anpassen. Nur die Moschusochsen, die es damals schon gab, überlebten bis heute in der Arktis. Als das Eis schmolz und es wärmer wurde, versanken manche Säugetierriesen im Morast. In dem dauernd gefrorenen Boden der Tundra werden immer wieder gut erhaltene Mammuts und vor allem ihre riesigen Stoßzähne gefunden.

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aus der wissen.de-Redaktion
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