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To Beam Or Not To Beam - die Technik der U.S.S. Enterprise

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Beamen

Die Transporterkammer des Raumschiffs wandelt Materie in Energie um und transportiert sie an einen anderen Ort. Dort wird die Energie wieder in seine ursprüngliche physische Form zurückverwandelt. Captain Kirk & Co. werden also in ihre Atome zerlegt und an anderer Stelle wieder zusammengefügt. Die maximale Reichweite beträgt auf der Enterprise 28.000 Kilometer. Angeblich wurde der Transporterstrahl nur erfunden, um die Produktionskosten für die Darstellung von Start- und Landemanövern einzusparen.

Entwicklung bis heute

Dem Team um den Wiener Physikprofessor Anton Zeilinger ist es 1997 als erstem gelungen, ein einzelnes Lichtteilchen zu teleportieren. Dabei wurde allerdings nicht - wie auf der Enterprise üblich - Teilchen A an einer Stelle "vernichtet" und an anderer Stelle wieder "materialisiert". Statt Quantenteilchen von A nach B zu transportierten, wurde die Information über eine bestimmte Eigenschaft von einem Partikel auf einen anderen kopiert. Fazit: Das Beamen (von englisch "beam" für "Strahl") großer Objekte - von Lebewesen ganz zu schweigen - bleibt aber nach wie vor Science-Fiction. Allein die notwendige Datenmenge, um fürs Beamen die Quantenzustände eines Menschen korrekt zu erfassen - ohne Details über die Art der Atome - betrüge 1028 Kilobyte. Das entspricht einem CD-Stapel von 1.000 Lichtjahren Länge (zum Vergleich: Licht legt in einer Sekunde 300.000 Kilometer zurück!). Doch schließlich finden die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise auch erst im Jahre 2200 statt - es bleibt den Forschern also noch einige Zeit, um den Transporterstrahl zu optimieren.

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