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Beyoncé Knowles - das stimmgewaltige Superbabe

Beyoncé und Jay-Z drehen in "Déjà Vu" richtig auf

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Doch damit nicht genug des Multitaskings. Im folgenden Jahr begann Beyoncé mit den Dreharbeiten an einem Film, der ihr die Möglichkeit gab, die „Rolle ihres Lebens“ zu spielen: Sie verkörpert Deena Jones in der lang erwarteten Kino-Adaption des Broadway-Klassikers „Dream Girls“. Die anstrengenden, viermonatigen Filmaufnahmen endeten im April 2006 und Beyoncé, die seit „Dangerously In Love“ so gut wie keine Pause gemacht hatte, trat endlich ihren verdienten Urlaub an. Doch schon nach einigen Stunden Entspannung war sie bereits wieder voller Pläne und Ideen für Songs und Texte. Anstatt ausgelaugt und müde zu sein, fühlte sie sich von den Möglichkeiten, die vor ihr lagen, gestärkt und inspiriert. Und so verließ sie nach zwei Urlaubstagen ihr Sofa am Swimming Pool und tauschte sie gegen die Dunkelheit eines Studios ein. Eine Entwicklung, die niemand erwartet hatte. „Ich sagte zu meinem A&R-Manager: Das ist ein Geheimnis. Sag niemandem etwas davon. Nicht meinem Vater, oder meiner Mutter, niemanden. Nicht mal dem Label“, erinnert sich Beyoncé.

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Beyoncé Live at Wembley, 2004
Flugs versammelte sie ihr Dream Team Swizz, Jerkins, Harrison und Sean Garrett und brachte sie alle in das gleiche Studio nach New York - ließ sie allerdings in verschiedenen Räumen arbeiten. Dann konnten die Spielchen beginnen. Beyoncé, die sich mit den Co-Autoren Angela Beyince, Makeeba und ihrer jüngeren Schwester Solange Knowles in einem separaten Raum aufhielt, rannte von einem Studio zum anderen und reizte die Produzenten mit subtilen Anmerkungen wie „Oh Rodney, der hat schon ziemlich was am Start“, dann lief sie wieder hinüber zu Harrisons Session, um ihn mit dem Satz „Hey, Swizz macht ein paar heiße Sachen, da musst du dich ranhalten!“ zu necken. „Aber es war keine negative Competition“, lacht Beyoncé, „und es ging alles so dermaßen schnell - ich musste keine teuren Flüge arrangieren und mich mit den üblichen Unwägbarkeiten und Schedules herumschlagen. Der eigentliche Prozess war ganz einfach magisch, jeder war völlig begeistert, im Studio zu sein und kreativ sein zu können.“

In halsbrecherischer Geschwindigkeit näherten sich die Aufnahmen bereits nach drei Wochen ihrem Ende und brachten schließlich 25 Songs hervor, aus denen dann die elf herausgefiltert wurden, die nun auf „B’Day“ zu finden sind. Gemastert wurde im Juli. „Das ist das Beste, was ich je gemacht habe“, sagt sie in einer Art und Weise, der man nicht widersprechen möchte. Und keine Frage: Als eine Künstlerin, die mit jeder Veröffentlichung die Meßlatte immer wieder Stück für Stück angehoben hat, weiß sie über die Bedeutung dieser Aussage Bescheid wie keine andere.

Im September 2006 lädt Beyoncé nun ihre Millionen Fans auf der ganzen Welt ein, gemeinsam mit ihr „B’Day“ zu feiern.

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