Meine Güte!
Es ist ein deutsches Qualitätszeichen und besagt, dass ein bestimmtes Produkt oder Arbeitsmittel einen Mindest-Sicherheitsstandard erfüllt: das CE-Zeichen. Es gilt für den europäischen Binnenmarkt und leistet einen Beitrag zum freien Warenverkehr in Europa. Verschiedene Richtlinien, die die Sicherheit von Produkten oder Arbeitsmaschinen im Blick haben, sorgen für eine einheitliche Bewertung.
Er zeichnet Geräte aus, die energieeffizient arbeiten: der Energy Star. Energieeffizienz kann erreicht werden durch einen niedrigen Stromverbrauch, aber auch durch verschiedene Einstellungen, die bei Betrieb und Nicht-Betrieb vorgenommen werden können. Der Energy Star ist international weit verbreitet, stellt mittlerweile den Marktstandard dar, ist aber ein freiwilliges Siegel. Seit 2001 gibt es den Energy Star für Bürogeräte in Europa. Verantwortlich für das EU Energy Star Programm zeichnet die Europäische Kommission.
Es zeichnet Produkte aus, die zu festgelegten fairen Bedingungen gehandelt werden: das Fairtrade-Siegel. Seit 1992 arbeitet der gemeinnützige Verein TransFair daran, benachteiligte Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Mittlerweile profitieren über 600 Bauernkooperativen und Plantagen in knapp 60 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas von "Fairtrade". Verbessert haben sich damit die Existenzen von rund 1,6 Millionen Bauern und Arbeitern.
Sie definiert die Anforderungen für eine Qualitätsmanagement in Organisationen: die ISO 9001. Das heißt, Unternehmen, die nach ISO 9001 zertifiziert sind, haben bewiesen, dass sie Produkte herstellen, die den Kundenanforderungen und auch gesetzlichen Auflagen entsprechen. Darüber hinaus streben diese Unternehmen nach Kundenzufriedenheit und einer ständigen Verbesserung ihres Qualitätsmanagements. Die ISO (International Organization for Standardization) hat bereits über 17.500 internationale Standards entwickelt; rund 1100 neue kommen jährlich hinzu.
Das Bundesministerium für Verbraucherschutz hat das staatliche Emblem im Jahr 2001 auf den Weg gebracht: das "Bio-Produktsiegel". Hersteller können es auf ihre Verpackungen drucken, wenn sie die Regeln der europäischen Öko-Verordnung einhalten. Die Europäische Gemeinschaft definiert in der europäischen Öko-Verordnung genau, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel erzeugt und produziert werden müssen, die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind. Lebensmittel dürfen nur mit "bio(logisch)" oder "öko(logisch)" gekennzeichnet sein, wenn sie den Vorgaben der Verordnung entsprechen. Diese Bezeichnungen sind geschützt. Begriffe wie "naturnah" oder "integrierter Anbau" haben hingegen mit biologischer Landwirtschaft wenig gemein.
Nur die Spielsachen, die den Kriterien eines guten Spielzeugs gerecht werden, bekommen es: das Produktsiegel "spiel gut". Gutes Spielzeug - das sind nach dieser Definition Produkte, die die Fantasie anregen, deren Material und Haltbarkeit dem Spielzweck entsprechen und deren Konstruktion und Mechanik verständlich sind. Pro Jahr nimmt der Arbeitsausschuss rund 600 neue Spielsachen unter die Lupe. Manche erhalten das Produktsiegel "spiel gut", manche nicht. Bücher und Broschüren zu Spielzeug und zum Spielen ergänzen die Bewertung. spiel gut beurteilt auch Spiele- und Spielzeugideen, manchmal sogar schon Prototypen. Fehlerquellen können so im Vorfeld beseitigt werden.
Es prangt auf Babyprodukten, Unterwäsche und Oberbekleidung sowie Heim- und Haustextilien: das Produktsiegel "Textiles Vertrauen". Das Zeichen basiert auf dem Öko-Tex Standard und wird vergeben, wenn die Textilien frei von bestimmten Schadstoffen sind, beziehungsweise bestimmte Grenzwerte dafür einhalten. Der Öko-Tex Standard 100 beinhaltet gesundheitliche Standards, die gesetzliche Vorgaben übertreffen, und Prüfungen auf Schadstoffe in allen Verarbeitungsstufen. Unabhängige Institute kontrollieren, ob alle Kriterien erfüllt sind. Unternehmen, die dagegen verstoßen, wird gegebenenfalls das Zeichen entzogen.