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Bobfahren

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Früher noch aus Holz mit Stahlkufen, sind die Bobs von heute im Windkanal optimierte Ganzstahl- oder Aluminiumkonstruktionen mit kleinen Flügeln. Zwei Kufenpaare sind durch das Sitzgestell so verbunden, dass das hintere starr und mit einer Sägebremse versehen ist und das beweglich montierte vordere durch eine Seil- oder Radlenkung zur Steuerung dient. Das maximale Gewicht des Bobs darf 390 kg (Zweier) und 630 kg (Vierer) nicht überschreiten. Die Kufen des Bobs müssen aus massivem Stahl bestehen, wobei die Höhe des Stahlkörpers mindestens 3,5 cm (Zweier) bzw. 4,0 cm betragen muss. Während früher eine Pudelmütze als Schutz ausreichen musste, sind die Piloten von heute mit Intergralhelmen geschützt das ist auch nötig, denn die Bobs rasen mit bis zu 140 km/h durch den Eiskanal.

Schon bei den ersten Olympischen Winterspielen in Chamonix 1924 gehörte der Viererbob zum olympischen Programm. In St. Moritz 1928 konnten sich die Teilnehmer noch zwischen Vierer- und Fünferbobs entscheiden, 1932 in Lake Placid verdrängte der Zweierbob den Fünferbob. Der Internationale Verband legte 1952 Gewichtslimitierungen fest immer wieder hatten sich Teams mit besonders schweren Piloten einen “Wettbewerbsvorteil verschafft.

Zu den erfolgreichsten deutschen Athleten gehörten die Athleten Meinhard Nehmer (1976 Gold im Zweier- und Viererbob, 1980 Gold im Viererbob und Bronze im Zweierbob) und Wolfgang Hoppe (1984 Gold im Zweier- und Viererbob, 1988 Silber im Zweier- und Viererbob, 1992 Silber im Zweierbob und 1994 Bronze im Viererbob). Ein Novum im Bobsport haben die Winterspiele in Salt Lake City gebracht: War der Wettbewerb im Eiskanal bis dahin den Männern vorbehalten, feierte der Zweierbob der Damen in diesem Jahr eine echte Olympiapremiere.

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