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Das “Burning Man”-Festival – Die Wüste brennt

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Freakshow der Superlative die Wüste lebt

Die Black Rock City, die wie eine Fata Morgana aus dem Nichts zu entstehen scheint, beheimatet eine Multi-Kulti-Familie aus Erlebnistouristen, Neo-Hippies, Pyrotechnikern, Ravern, Computerfreaks, Freigeistern und Rebellen, die eine Woche lang ihre Träume, Visionen und Fantasien freizügig ausleben. Was jeder einzeln oder in der Gruppe in monatelanger Planung erdacht hat, wächst hier in verschiedenen Themencamps zu einem bizarren, interaktiven Kunstzirkus zusammen. “Außerirdische vermischen sich mit Elfen, Riesen mit Feuerspuckern. Mad Max tanzt mit Hexen, Yogis, Nackten, Vampiren und griechischen Sagengestalten zu jeder erdenklichen Art von Musik.

Es werden schillernde Theaterstücke, Filme und Opern aufgeführt, riesige Installationen, Skulpturen, Tempel und Stupas entstehen in Rekordzeit. Kamelkarawanen ziehen neben chromblitzenden Haifischen und gigantischen Insekten über die Playa. Art-Cars, umgebaute, geschmückte Autos, Trucks, Limousinen und Busse lenken die Aufmerksamkeit auf sich, und am Himmel ziehen Heißluftballons und Drachenflieger vorbei. Die Wüste ist voller Leben, alles scheint sich zu einem surrealen Karneval zu verbinden. In der Nacht wirkt das Schauspiel wie ein glühender, fluoreszierender und blinkender Cyberspace, über dem sich monumental der neonglühende Burning Man erhebt, der auf seinen spektakulären Feuertod in der letzten Nacht wartet.

In den letzten Jahren hat der technologische Aspekt immer mehr an Bedeutung gewonnen. So gibt es zum Beispiel mittlerweile auch das PlayaNet, ein kabelloses Netzwerk, das dem Camp als Intranet dient. In dieser Woche alles sehen und an allem teilnehmen zu wollen ist fast unmöglich. Um zumindest zu erfahren, was wann und wo stattfindet gibt es die beiden lokalen Zeitungen “Black Rock Gazette und “Piss Clear.

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