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Das Duell der ungleichen Brüder

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Größtes Augenmerk legte Adi Dassler dabei auf die klassischen Disziplinen der Leichtathletik. 1928 trugen Athleten bei den Olympischen Spielen in Amsterdam zum ersten Mal Spezialschuhe aus seiner Werkstatt. Bereits Mitte der 20er Jahre experimentierte er mit Spikes. Mitte der 30er Jahre stellte er für elf Sportarten bereits 30 verschiedene Modelle her und beschäftigte annähernd 100 Mitarbeiter. In weniger als zwei Jahrzehnten avancierte adidas zum führenden Sportschuhhersteller weltweit.

Unter dem heutigen Markennamen firmiert adidas seit 1948, als sich die Brüder Rudolf und Adi Dassler unternehmensstrategisch überwarfen und Bruder Rudolf Dassler das eigenständige Unternehmen Puma gründete. Als Produktnamen wählte Adi Dassler die beiden ersten Silben seines Vor- und Zunamens. Ein Jahr darauf meldete er die „Drei Streifen“ als Markenzeichen an, aus dem 1972 das dreiblättrige Kleeblatt als Firmenlogo werden sollte. Dassler starb 1978, die Familie Dassler schied 1989 aus dem Unternehmen aus, als der Konzern in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde.

Großer Aufstieg nach dem Börsengang

Seit der existenziellen Krise in den frühen 90er Jahren, als das Unternehmen im Geschäftsjahr 1992 einen Fehlbetrag von 152 Millionen DM auswies, hat sich adidas respektabel entwickelt. Seit dem Börsengang 1995 hat die Aktie bis heute knapp 150 Prozent an Wert zugelegt. Gleichzeitig verschaffte sich adidas auf dem Weg der Kapitalmärkte die nötige Akquisitionswährung, um auch global wachsen zu können.

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