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Das Ende des Zweiten Weltkriegs und eine doppelte Kapitulation

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Berlin: Kapitulation mit Verzögerungen

Kapitulation in Berlin
Kapitulaition in Berlin

9. Mai 1945, 00:16 Uhr: Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel unterzeichnet die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht in Berlin-Karlshorst.

 

Dennoch wird das Ganze noch einmal wiederholt – diesmal im Offizierskasino Berlin-Karlshorst, einem der wenigen noch intakten Gebäude der Stadt. Am 8. Mai spät abends sollte die deutsche Delegation um Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel die Kapitulationsurkunde eigentlich unterzeichnet haben. Im Dokument ist daher auch zu lesen: "Der Krieg endete um 23:01 mitteleuropäischer Zeit am 8. Mai 1945."

Doch es gab eine Panne: Vom russischen Text der Urkunde fehlten einige Zeilen. Da die englische und die russische Fassung als maßgeblich gelten sollten, mussten diese noch beschafft werden, doch bis dahin vergeht einige Zeit. Erst kurz vor Mitternacht konnten daher die Zeremonie und feierliche Unterzeichnung  beginnen. Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, Chef des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht, unterschrieb die Urkunde erst um 00:16 Uhr – also streng genommen erst am 9. Mai und 75 Minuten nach der in der Urkunde erwähnten Zeit.

Ein Auszug aus dem Text: "Wir Endesunterzeichneten, die wir im Namen des deutschen Oberkommandos handeln, erklären die bedingungslose Kapitulation aller unserer Streitkräfte zu Lande, zu Wasser und in der Luft sowie aller übrigen Streitkräfte, die zur Zeit unter deutschem Befehl stehen vor dem Oberkommando der Roten Armee und gleichzeitig vor dem Oberkommando der alliierten Expeditionsstreitkräfte."

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