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Der erfolgreiche Geschäftsabschluss

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Zunächst gilt es, in einer “Briefingphase mit dem potenziellen Auftraggeber genau festzulegen, welche Leistung gewünscht wird. Dann versucht der Selbstständige seinen Zeitaufwand und eventuelle Materialkosten zu ermitteln. Auf der Grundlage dieser Einschätzung gibt er sein verbindliches Angebot ab, das in der Medienbranche gleich dem Kurzentwurf eines Drehbuches Exposé genannt wird.

In der Praxis ist die Abgabe eines Angebotes natürlich ungleich komplizierter. Oft wissen Auftraggeber nicht einmal, was Sie genau wollen egal, ob man ein Marketingkonzept, eine Musikeinlage auf dem Betriebsfest oder eine regelmäßige Massageleistung für die rückengeplagten Mitarbeiter eines Unternehmens anbietet. In jedem Fall ist der Selbstständige nie der alleinige Anbieter, er sollte daher neben der Zahlungsfähigkeit seines Kunden auch die Angebote seiner Konkurrenten richtig einschätzen können.

Besonders im Dienstleistungsbereich sind viele Preise oft reine Erfindung. Wer glaubt, bei größeren Unternehmen der Kreativbranchen, wie beispielsweise Werbeagenturen oder Fotostudios, sei das anders, irrt gewaltig. Die Gesetze des Kapitalismus treiben die Preise manchmal in astronomische Höhen ebenso wie der Wunsch nach einem Referenzkunden einen Auftrag zum Zuschussprojekt werden lassen kann. Prinzipiell ist im Dualismus von Angebot und Nachfrage alles möglich: Wenig Leistung für viel Geld und viel Leistung zum Dumpingpreis. Jeder Unternehmer positioniert sich wie er will bzw. wie er sich wohl fühlt.

Die wichtigsten Vertragsarten für Selbstständige

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Nils Jacobsen
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