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Der gute Zweck

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Fundraising in den USA und Großbritannien

Im angloamerikanischen Kulturraum ist das Fundraising gesellschaftlich stärker verankert als in Deutschland. Und wer kennt sie nicht zumindest aus Erzählungen, die berühmten "CARE"-Pakete, die die amerikanische Hilfsorganisation CARE unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg auf das ausgeblutete Deutschland herabregnen ließ?
Zwei Beispiele erfolgreicher Fundraising-Kampagnen aus der jüngeren Zeit: Barack Obamas gigantischer Wahlkampf hat rund 730 Millionen US-Dollar verschlungen. Insgesamt 750 Millionen Dollar hat er über eine perfekt organisierte Fundraising-Kampagne eingenommen. Mal kleinere, mal größere Summen, mal einmalige, mal mehrfache Zahlungen. Das Internet spielte dabei eine entscheidende Rolle: Über die Möglichkeiten, die das Web 2.0 bietet – nämlich Twitter, Facebook und Co. – hat Obama eine riesengroße Online-Fan-Gemeinde an sich gebunden. Der Präsidentschaftskandidat hatte sich gegen eine öffentliche Finanzierung seines Wahlkampfs entschieden und damit auch gegen die Grenzen, die ein aus Steuermitteln finanzierter Wahlkampf mit sich bringt.

Nach dem Verschwinden der vierjährigen Madeleine McCann aus ihrem Urlaubsdomizil in Portugal am 3. Mai 2007 endeten die Ermittlungen der portugiesischen Behörden schnell in einer Sackgasse. Die verzweifelten Eltern des Mädchens gründeten daraufhin das Non-Profit-Unternehmen "Leaving No Stone Unturned". Mit den darüber gewonnenen Mitteln versuchen die Eltern, weiter Licht in das Dunkel um das plötzliche Verschwinden ihrer Tochter zu bringen und weiteren Spuren nachzugehen. Wer die Eltern dabei unterstützen möchte, findet auf der Webseite Angaben zum Spendenkonto.

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von Michaela Wetter, wissen.de
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