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Der Prof im Taschenformat

Vorlesung per Podcast

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Wichtige Vorreiter kommen aus den USA. Die Universität Stanford bietet schon jetzt ein umfangreiches Portal an, das Vorlesungsmitschnitte bereithält.

Wie ein Podcast abonniert wird, wissen die meisten Studenten sowieso. Mit dem iPod und anderen mp3-Playern sind auch mobile Abspielgeräte abseits des Computers weit verbreitet. Mit Berührungsängsten ist somit nicht zu rechnen.

Wie schnell und in welcher Form sich Vorlesungen als Podcast durchsetzen werden, kann man bisher nur schätzen. Noch gibt es nicht genug Podcast-Vorlesungen. Nahezu alle Studenten haben aber einen eigenen Computer oder Zugang zu einem Computer. Durch schnelle DSL-Verbindungen mit Flatrate sind Downloadzeit und Downloadkosten kein Hindernis mehr, sich Vorlesungen auf den Rechner zu laden.

Aber welche Form ist sinnvoll? Reine Audiopodcasts, Enhanced Podcasts wie in der Osnabrücker Vorlesung oder sind es doch die Videopodcasts, bei denen man den Professor wie im Hörsaal im Bild verfolgen kann? Vielleicht auch Mischformen einer Audio-Vorlesung und begleitenden Präsentationen im Web? Der Schritt von der kopierten Vorlesungsmitschrift oder dem Skript zur Vorlesung hin zum Vorlesungs-Podcast ist revolutionär und bietet viele Vorteile. In wenigen Jahren werden sicher viele Grundlagen-Veranstaltungen auf dem Computer statt auf dem Campus stattfinden.

http://www.virtuos.uni-osnabrueck.de/Content/Podcast
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/diva/

von Ulrich Strelzing, wissen.de
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