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DATEN DER WELTGESCHICHTE

8. 3. 1991

Deutschland

Um den Wirtschaftsaufschwung in den Ländern der ehemaligen DDR anzukurbeln, beschließt die deutsche Bundesregierung das Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost, durch das 1991 und 1992 jeweils 12 Mrd. DM nach Ostdeutschland fließen. Die neugegründete „Treuhandanstalt“ soll in den fünf neuen Bundesländern die Privatisierung bzw. Stilllegung der ehemaligen Volkseigenen Betriebe übernehmen. Die Arbeitslosenzahl in den neuen Bundesländern steigt rapide an. Um die Kosten für die Unterstützung der Arbeitslosen finanzieren zu können, wird ab dem 1. 7. die Mineralölsteuer angehoben sowie ein Zuschlag auf die Lohnsteuer erhoben.

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