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Die Küche Angolas

Von Musik bis Maniokbrei

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Wird die Masse nicht mit dem nötigen Nachdruck behandelt, bekommt sie Klümpchen – ein kulinarisches Desaster. Den berühmten angolanischen Sänger Bonga inspirierte die Katastrophe im Kochtopf sogar zu einem Lied: „Maria Casputo, o teu funje tem borbulhas…“ („Maria Casputo, dein ‚funje’ hat Klümpchen…“)

 

Musik hat eben mit Essen etwas gemeinsam: Sie verkörpert ein Stück Nationalgefühl. Das war in Angola bis 1975 von der portugiesischen Kolonialherrschaft überschattet. Der „assimilado“, der an seine Kolonialherren angepasste Angolaner, sprach, sang und aß Portugiesisch. Dagegen galten „funje“ und „feijão“ (Bohnen) ebenso wie „bongas“ (Trommeln) als rückständig und hinterwälderisch.

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Monika Wittmann
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