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Auf die Etikette achten!

Das Energieetikett informiert über den Strombedarf

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Verbraucher-Tipps

Wer Haushaltsgeräte der Effizienzklasse "A" wählt, zahlt zunächst in der Regel mehr als für ein Gerät geringer Energieeffizienz. Doch es macht sich für Ihre Haushaltskasse bezahlt, wenn Sie auf die Betriebskosten achten: Über die Lebensdauer betrachtet sind die Stromkosten bei vielen Geräten deutlich höher als die Mehrkosten beim Kauf. Die Deutsche Energieagentur hat errechnet, dass eine handelsübliche Waschmaschine aus dem Jahr 1990 jährliche Strom- und Wasserkosten von stattlichen 110 Euro verursachen kann. Mit einem Neugerät der Effizienzklasse A können demgegenüber bis zu 60 Euro Wasser- und Stromkosten eingespart werden.

Eine sparsame Waschmaschine verbraucht heute für eine Trommel 60 Grad-Wäsche weniger als eine Kilowattstunde Strom und weniger als 50 Liter Wasser. Trotzdem sind immer noch Neugeräte auf dem Markt, die dafür bis zu drei Kilowattstunden und über 100 Liter Wasser pro Waschgang benötigen.

Im Lauf der Jahre läppern sich diese Unterschiede: So kostet nur eine halbe Kilowattstunde Stromverbrauch pro Waschgang in 15 Jahren rund 180 Euro. Und 20 Liter mehr Wasserverbrauch summieren sich auf über 190 Euro.

Wichtig ist, Geräte gleicher Bauart zu vergleichen, also den Kühlschrank mit einem (***)-Fach von Firma X mit einem Kühlschrank mit (***)-Fach von Firma Y. Denn: Die Effizienzklassen geben nur Spannen des Stromverbrauchs an. So ist es zwar möglich, auf einen Blick Stromsparer von Energieschleudern zu unterschieden. Doch innerhalb der Klasse A sind immer noch große Schwankungen möglich. Hier lohnt es sich, den jeweiligen Verbrauch im Detail zu beachten.

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Energie im Alltag

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