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Warum ein gutes Energiemanagement so wichtig ist

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Unterwegs in die Zukunft: Elektromobilität 

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E-Auto
Während viele Straßenbahnen und Züge schon seit langem mit Strom fahren, steht beim Individualverkehr erst seit Kurzem – vor allem aufgrund der Fortschritte in der Batterietechnologie – die Ampel auf Grün. Dabei bieten auch Personenkraftwagen mit Elektroantrieb ein enormes Potenzial zur Verringerung der verkehrsbedingten CO2-Emissionen – sowie der Abhängigkeit von Erdölimporten. Durch ein intelligentes Lademanagement können Elektrofahrzeuge darüber hinaus sogar zur Integration erneuerbarer Energien in unsere Stromnetze beitragen: Während der Ladephase können ihre Batterien als Pufferspeicher dienen und beispielsweise die schwankende Einspeisung von Windstrom ausgleichen.

Die Reichweite eines Elektroautos pro Ladevorgang liegt bei den ersten Modellen bei rund 100 bis 150 Kilometern. Auf 100 Kilometern beträgt der Verbrauch durchschnittlich 15 Kilowattstunden Strom. Bei einem Preis von 20 Cent pro Kilowattstunde bedeutet das 3 Euro auf 100 Kilometern. Die CO2-Emission beträgt im Schnitt 2,8 Gramm pro Kilometer. Zum Vergleich: Der durchschnittliche CO2-Ausstoß von neu zugelassenen PKW liegt in Deutschland bei 152 Gramm pro Kilometer. 

Die meisten Autohersteller haben inzwischen auch Serienfahrzeuge mit E-Motor vorgestellt. Anfang 2011 rollten bereits über 2.300 "Stromer" auf Deutschlands Straßen - Tendenz steigend. Mit ihrem ehrgeizigen "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" möchte die Bundesregierung dafür sorgen, dass 2020 eine Million E-Fahrzeuge unterwegs sind.

aus der wissen.de-Redaktion
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