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Estland: Im Land der 1500 Inseln

Zwischen rauem Charme und wechselhafter Geschichte

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Tallin: die bunte Stadt am Meer

Alexander-Newski-Kathedrale, Talin, Estland
Die lange Zeit der Fremdherrschaft hat ihre Spuren hinterlassen, z. B. im Namen der estnischen Hauptstadt Tallinn. „Taaani linn“ bedeutet auf Deutsch „Dänenburg“, was ein eindeutiger Hinweis auf die Zeit der dänischen Besatzung ist. Wie wechselhaft die Geschichte des Landes war, zeigt sich auch daran, dass sich der Name der Hauptstadt immer wieder änderte: Litna, Kolovan und Reval sind nur einige der Namen, die die Metropole trug. Schon bald nach der Unabhängigkeit erblühte die ehemalige Hansestadt erneut zum Leben. Dies spürt man besonders bei einem Spaziergang durch die engen Gassen der mittelalterlichen Altstadt, in der man gut erhaltene Bauten aus jeder Besatzungszeit bewundern kann. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das historische Zentrum vom Domberg Toompea aus, von wo man sowohl den Blick über die Dächer der Kaufmannshäuser als auch über die Kuppeln der Alexander-Newski-Kathedrale, einer russisch-orthodoxen Kirche, schweifen lassen kann. 2011 konnte sich Tallinn als Kulturhauptstadt Europas international einen Namen machen und ein „außergewöhnlich vollständiges Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ präsentieren, wie die UNESCO schon 2007 über das mittelalterliche Kulturerbe urteilte.

 

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aus der wissen.de-Redaktion
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