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Faulenzen für die Gesundheit?

Plädoyer für den “neuen“ Müßiggang

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Gemächlichkeit hilft, langsamer zu altern. Zu dieser Theorie liefert das Tierreich mannigfaltig Beispiele: Trägen Fischen wie Karpfen und Stör, Reptilien wie Echsen und Schildkröten und großen Säugetieren ist neben ihrer Langsamkeit eins gemeinsam das hohe Lebensalter, dass sie erreichen. Riesenschildkröten werden aufgrund ihres langsamen Stoffwechsels 180 und mehr Jahre alt. Grundlage der Erkenntnis, dass ein faules Lebens auch den Menschen länger jung hält, ist die sog. Stoffwechseltheorie des Alterns. Auch jedem Menschen steht generell das Potenzial zur Verfügung, sein biologisches Maximalalter von rund 120 Jahren zu erreichen.

Dieses Potenzial ist ein definierter Vorrat an Lebensenergie, der bei allen Menschen ähnlich groß ist. Leben heißt, von der vorhandenen Energie zu zehren. Je vernünftiger und sparsamer der Mensch damit umgeht, desto langsamer tickt seine Uhr und desto länger dauert es, bis die Energien erschöpft sind. Wer seinen Körper stresst und überanstrengt, betreibt Raubbau an der Lebensenergie und stirbt früher. Für die Bestätigung dieser schon seit Jahrzehnten bekannten Theorie fand der Stoffwechselphysiologe Dr. Roland Prinzinger vom Institut für Stoffwechselphysiologie der Universität Frankfurt/Main durch langjährige Forschung hinreichend Beweise.

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