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Fußball-WM 1974: Deutschland feiert WM-Triumph im eigenen Land

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Der Weg ins Finale

Als Zweiter der Gruppe 1 wurde in der Finalrunde Jugoslawien (2:0) und Schweden (4:2) aus dem Weg geräumt. Damit hatte die Mannschaft die Gunst des Publikums zurückerobert. Der glückliche Sieg gegen Polen (1:0) ging wegen irregulärer Platzverhältnisse als “Wasserschlacht von Frankfurt in die Fußball-Historie ein. “Bomber Gerd Müller schoss das Tor, das der DFB-Auswahl den Weg ins Finale öffnete. Dieses Spiel konnte erst mit einstündiger Verspätung beginnen, nachdem die Feuerwehr versucht hatte, den Platz abzusaugen. Es bleibt fraglich, ob den Deutschen unter normalen Bedingungen ein Sieg gegen die schnellen Polen gelungen wäre. Im “kleinen Endspiel um Platz drei setzte sich Polen gegen Brasilien mit 1:0 durch.

Erfolgreichster Torschütze der X. Weltmeisterschaft war mit sieben Treffern der Pole Grzegorz Lato, Gerd Müller erzielte vier Treffer. Zusammen mit seinen zehn Toren bei der Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko wurde er mit 14 Toren alleiniger Rekordhalter der “ewigen WM-Torschützenliste.

Das bislang größte Fußballereignis auf deutschem Boden zog 1 774 022 Zuschauer in die Stadien, das entspricht im Schnitt 46 685 pro Partie. Bei einem Umsatz von rund 100 Mio. DM erwirtschaftete der Deutsche Fußball-Bund (DFB) einen Gewinn von 10 Mio. DM. In den 38 Begegnungen fielen 97 Tore, davon waren acht Elfmeter. 84 Mal zückten die Unparteiischen die gelbe Karte, fünf Spieler wurden des Feldes verwiesen.

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