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Gesichts-Chirurgie

Operationen der Ästhetik wegen

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Vorbei die Zeiten, in denen beim Lifting ein "neues" und entsprechend fremdes, im schlimmsten Fall auch maskenhaft-starres Gesicht entstand. Der Trend geht zu Minimal-Verfahren, endoskopisch durchgeführt mit weniger Schwellung, weniger Schnitten, weniger Blutung. Dadurch reicht häufig ein Klinikaufenthalt von ein bis zwei Tagen, kleinere Eingriffe können auch ambulant durchgeführt werden, was die Gesamtkosten entschieden senkt. Selbst bei Eingriffen mit lokaler Betäubung oder im so genannten Dämmerschlaf muss aber eine Regenerationszeit von 10-14 Tagen eingeplant werden. Schwellungen und Blutergüsse treten in der Folge meist auf. In den ersten Tagen kann ein Verband nötig sein, absolute Schonung der Haut und das Vermeiden von Sonnenbädern, Saunagängen und Massagen ist Pflicht. Darüber hinaus besteht bei Vollnarkose die gleiche Gefahr wie bei allen Operationen bezüglich Schäden an Herz, Kreislauf und Gefäßen. Das oft beschworene Risiko, beim Lifting einen Gesichtsnerv zu durchtrennen und damit zu lähmen, ist bei erfahrenen Operateuren so gut wie ausgeschlossen.

Gängig ist heute bei der Operation die SMAS-Methode (Submuscular Aponeurotic System): Muskeln, Stützgewebe und Bindegewebe werden zusätzlich zur schlaff gewordenen Oberhaut gestrafft, ohne die Verbindung zu den darunter liegenden Nerven- und Blutgefäßen zu unterbrechen. Der Vorteil ist die größere Natürlichkeit und Vermeidung einer zu großen Spannung, wie sie für frühere Facelifts typisch war.

Im Blickpunkt: Die Augen

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Gesa Gunturu
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