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Gesund reisen: Tipps gegen den Urlaubsspeck

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Hotelbuffet
Ob kalt oder warm, am Buffet greift man oft nach Herzenslust zu vielen unterschiedlichen Speisen.
greift nach Herzenslust meist zu vielen unterschiedlichen Speisen
greift nach Herzenslust meist zu vielen unterschiedlichen Speisen
Schwere Versuchung am Buffet

Das reichhaltige Buffet, das zugleich noch schön aufbereitet ist, ist eine wahre Verlockung. Allein die enorme Auswahl an Speisen macht es schwer, sich zu entscheiden – am liebsten möchte man von allem probieren. Als Folge essen wir meist viel mehr als wir eigentlich bräuchten und merken oft erst hinterher, wie pappsatt wir sind. Hier kann man sich mit einigen kleinen Tricks behelfen: Wenn ich am Buffet einen kleinen Teller statt eines großen nehme, vermeide ich schon mal überdimensionierte Portionen. Weil ich für jede neue Portion aufstehen und zum Buffet gehen muss, esse ich durch diesen Kniff meist insgesamt weniger als mit einem großen Teller.

Gerade im Mittelmeerraum ist der Restaurantbesuch oder das Buffet eine gute Gelegenheit, die lokale Küche zu genießen. Denn sie gilt als besonders gesund. Sie umfasst viel Fisch, Salat, Gemüse und leichte Gerichte, die bei der Sommerhitze nicht nur besser bekömmlich sind als fette Braten oder Sahnesaucen – sie schonen auch die Figur.

Vorsicht aber vor der "Brotfalle": In vielen Restaurants bekommt man einem Brotkorb mit Olivenöl, Kräuterbutter oder Aioli, der die Wartezeit bis zum Essen versüßen soll. Wenn wir hier vor lauter Heißhunger schon ordentlich zugreifen, essen wir wahrscheinlich nachher beim Hauptgericht über unseren Hunger hinaus. Also lieber nur eine Scheibe Brot oder den Brotkorb ganz ablehnen.

Obst und Gemüse
Wer sich tagsüber an Obst und Gemüse hält, kann abends unbeschwerter zulangen.
Obst und Gemüse als Strandsnack

Wer keine Lust hat, sich abendlichen Schlemmen einzuschränken, der spart einfach ein bisschen mehr an anderer Stelle: Zum Beispiel indem wir morgens beim Frühstück einfach mehr Obst oder ein Müsli essen, statt der süßen Törtchen oder Croissants. Ähnliches gilt für den kleinen Hunger zwischendurch am Strand oder beim Ausflug: Viele Imbissbuden locken dann mit Snacks wie Pommes und Eis. Doch wenn zusätzlich abends noch das Essen am Buffet ansteht, sollten wir tagsüber auf leichtere Alternativen zurückgreifen.

Als Strandsnack eignen sich beispielsweise saftiges Obst und Gemüse. Viel Wasser ist in Wassermelone, Honigmelone, Tomaten und Gurken enthalten. Das schmeckt nicht nur gut, sondern sorgt auch für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt an einem heißen Strandtag. Wer nicht auf das leckere Eis verzichten möchte, der greift einfach zum Fruchteis: Das schmeckt nach Sommer, ist aber kalorienärmer als ein Sahneeis.

Wanderer
Lobenswert: Angeblich bewegen sich zwei von drei Deutschen im Urlaub mehr als zu Hause.
Und schließlich: Bewegung, Bewegung, Bewegung

Klar, Urlaub heißt auch, endlich nach Herzenslust zu faulenzen. Aber das schließt ja nicht unbedingt aus, zwischendurch auch mal eine Runde Sport einzulegen. Das geht gerade beim Urlaub am Strand oder im Pool fast schon wie von selbst – und muss nichts kosten. Denn auch beim Toben im Wasser, dem Spiel mit der Frisbeescheibe oder dem Beachvolleyball kommen wir so richtig in Schwung.

Viele Hotels und Strände bieten zudem die perfekte Gelegenheit, in neue Sportarten hineinzuschnuppern. Warum nicht mal das Standup-Paddling oder Wellenreiten ausprobieren? Oder eine geführte Fahrrad- oder Schnorcheltour mitmachen? Wer hier etwas Neues ausprobiert, tut nicht nur etwas für seine Fitness, sondern entdeckt eventuell auch ein neues Hobby. Und selbst das Joggen ist im Urlaub besonders schön: Wenn wir abends am Strand dem Sonnenuntergang entgegenlaufen, kommt in jedem Fall Urlaubs-Feeling auf.

29.06.2017
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