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Gesunder Babybrei

Selbst kochen oder kaufen?

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Brei in Würfeln

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Praktischerweise gefriert man den selbst hergestellten Gemüsebrei in Eiswürfelbereitern zu handlichen Klötzchen, die man dann nach Bedarf erhitzen und mit anderen Zutaten kombinieren kann. Auch ein Mix aus Gekauftem und Selbstgekochtem kann sinnvoll sein, denn vor allem Fleisch ist in Gläschen oft nur in Spuren enthalten. Dabei haben Babys einen hohen Bedarf an Zink und Eisen, der am effektivsten mit Fleisch gedeckt werden kann. Insofern empfiehlt es sich, Fleischbrei selbst herzustellen. Dazu püriert man entweder weich gekochtes Fleisch. Oder man nimmt rohes Fleisch, das man vor dem Faschieren kurz anfriert – dann lässt es sich besser zerkleinern. Danach mit etwas Wasser durchgaren und einfrieren. Damit das Eisen besser aufgenommen werden kann, sollte die Mahlzeit unbedingt auch Vitamin C enthalten – zu finden in Kartoffeln oder Apfelsaft.

 

Ähnlich verhält es sich bei Vitamin A in Karotten: der Körper kann es in Kombination mit etwas Fett besser aufnehmen, empfehlenswert sind ein paar Tropfen Rapsöl. Das gilt sowohl für gekauften als auch für selbst gekochten Karottenbrei. Überhaupt enthalten Babygläschen oft zu wenig Fett, weshalb die Deutsche Geselllschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, die Zutatenliste genau zu studieren und bei Bedarf einen Teelöffel Öl hinzuzufügen. Salz und Gewürze hingegen sollte man weglassen, ebenso Zucker. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch finden sich genau diese Zusätze häufig in Babygläschen, ganz gleich, ob es sich um konventionelle oder alternative Hersteller handelt.

 

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von wissen.de-Autorin Katja Schmid, Oktober 2013
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