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Gute Vorsätze: Stressabbau und Handyverzicht

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Handynutzer am Strand
Einfach stecken lassen! Jeder sechste Deutsche plant, Handy, Computer und Internet weniger zu nutzen.

Deutlicher Offline-Trend

Neben den klassischen "Evergreens" zeigt sich wie bereits in den vergangenen Jahren ein deutlicher Offline-Trend: Viele Deutsche bewerten ihren Medienkonsum kritisch. Für 2018 nimmt sich daher jeder sechste vor, Handy, Computer und Internet weniger zu nutzen. Unter den jungen Erwachsenen steht das Abschalten im wörtlichen Sinne auf der Liste der guten Vorsätze besonders weit oben. In dieser Altersklasse plant sogar jeder Dritte einen Rückzug aus der Onlinewelt.

Aus Sicht von Elisabeth Thomas, Ärztin bei der Krankenkasse DAK-Gesundheit, ist das eine positive Entwicklung: "Wer rechtzeitig offline geht, schläft besser. Auch die Konzentrationsfähigkeit steigt. Der Körper braucht digitale Ruhephasen, um gesund und fit zu bleiben."

Durchgehalten?

Doch ob Stressabbau oder Handyverzicht: Die guten Vorsätze wirklich umzusetzen, fällt vielen Deutschen schwer. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten gab an, sich an ihre für 2017 formulierten Ziele länger als drei Monate oder bis jetzt gehalten zu haben. Das liegt auch daran, dass viele Vorsätze erst spontan am Silvesterabend getroffen werden. Aus einer solchen Feierlaune heraus entsteht jedoch selten etwas Konstruktives. Viele Menschen machen sich auf der Silvesterparty keine Gedanken, wie sie ihre Idee praktisch durchsetzen wollen.

Die Top-Drei der beliebten guten Vorsätze haben nämlich eins gemeinsam: Sie erfordern Zeit. Wer seine Vorsätze langfristig umsetzen möchte, sollte sich daher lieber kleinere anstatt zu große Ziele stecken. Statt viermal die Woche Fitnessstudio reicht vielleicht auch einmal - und dazu ein ausgedehnter Spaziergang am Wochenende. Dabei bewegt man sich und kann gleichzeitig entspannte Zeit mit der Familie verbringen.

DAK / DAL, 29.12.2017
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