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Im Interview: Rebecca Casati

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Viel diskutiert worden ist die Frage der Perspektive: Warum schildern Sie Hey, Hey, Hey aus Sicht eines Mannes - und nicht aus Frauenperspektive? Weil es zu naheliegend gewesen wäre bzw. immer wieder die beliebte Germanisten-Frage nach dem autobiographischen Anteil aufgekommen wäre?

Das hatte damit nichts zu tun. Die Perspektive erklärt sich durch die Geschichte selbst - bzw. durch die fehlenden Eigenschaften, die der Erzähler hat: Es geht ihm ja vor allem darum, seine fehlende Biografie über diese Mädchen zu konstruieren, er fühlt sich ja wie ein unbeschriebenes Blatt. Insofern wäre es fast egal, ob man diese Geschichte nun aus der weiblichen oder männlichen Perspektive erzählt - allerdings machte die männliche doch einfach mehr Sinn für sein Vorhaben.

Jungs, alphabetisch abgeheftet

Ist dieses Vorhaben - der Masterplan, wie ihn der Ich-Erzähler nennt -, Sex von A bis Z zu suchen, als typisches Phänomen unserer Zeit zu sehen? Pointiert: Ist Promiskuität ein Charakteristikum der Pop-Generation?

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