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Israels Sechstagekrieg an drei Fronten

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Israelis nehmen jordanische Stellungen ein.

Mit erhobenen Händen über dem Kopf marschiert ein Jordanier die Straße entlang. Er wurde von diesem israelischen Soldaten gestellt, weil er keine Papiere mit sich trug.

Unter der strategischen Leitung Dayans, der am 2. Juni von Ministerpräsident Levi Eschkol zum Verteidigungsminister ernannt worden war, verzeichneten die israelischen Truppen schon in den ersten Tagen erhebliche Geländegewinne. Mit dem Ende des Sechstagekriegs kontrollierte die israelische Armee vom Jordan bis zum Suezkanal ein Territorium, das viermal so groß ist wie Israel. Die gesamte Halbinsel Sinai und der Gazastreifen befanden sich in israelischer Hand, genauso wie die syrischen Golanhöhen. Im Krieg mit Jordanien hatte Israel die Westbank und Ost-Jerusalem eingenommen. Am Ende des Krieges verfügte Israel nach den Worten von Dayan erstmals über "optimale strategische Grenzen". Für die Vereinigten Arabischen Republiken (VAR) bedeutete der Krieg hohe Verluste an Menschenleben. Etwa 8000 Soldaten waren gefallen oder verwundet. Den Israelis, die 679 Soldaten verloren und 2563 Verletzte zählten, fiel Kriegsmaterial, darunter Hunderte von Sowjetpanzern, in die Hände. Die zahlenmäßig weit unterlegenen Israelis gewannen den Dreifrontenkrieg gegen Ägypten, Syrien und Jordanien u.a. aufgrund minutiöser Planung zur Sicherung der Luftherrschaft schon am ersten Kriegstag. Außerdem waren die Israelis im Gegensatz zu den Arabern hervorragend an den modernen Waffensystemen ausgebildet und verfügten über eine schlagkräftige Panzertruppe.

Das Eingreifen der UNO

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von Ute Becker, wissen.de
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