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Jeans: Trend mit langer Geschichte

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1980er-Look oder Flower-Power

Schwarz oder Dunkelblau: Im 1980er Look bleibt die Jeans dunkel. Hier kombiniert man überlange Stretchhosen und Blusen mit Crasheffekt oder Raffungen. Shirts mit grafischen Mustern, Nietengürtel und Netzstrumpfhose - schon sieht Frau aus wie Cindy Lauper. Beim Hippie-Look werden ausgeblichene oder ausgewaschene Hüfthosen mit aufgenähten Taschen verziert. Auch knielange Röcke bilden mit breiten Gürteln, Silberschmuck und riesigen Taschen einfach den perfekte Look. Die bestimmenden Farben des neuzeitlichen Flower-Power sind helles Blau, Rosa oder Rostrot. Beim neuen Romantic-Look zaubern verspielte Details wie Volants am Saum oder aufgenähte Spitze Highlights auf die ausgewaschenen Hosen. Ultrakurze Röcke sind ebenfalls hellblau. Dazu passen Carmenblusen, transparente Tops, Rüschen, Blumen - alles in Pastelltönen.

Aus Nieten einen Welthit kreiert

Als der Schneider Jacob Davis für den schwersten Kunden seiner Laufbahn eine extra stabile Hose schneiderte, ahnte er nicht, dass dies der Auftakt zu einer Erfolgsgeschichte ohne Gleichen war. Den Stoff dafür kaufte er vom Händler Levi Strauss - und in dessen Laden entdeckte er auch die Kupfernieten, mit denen er kurzer Hand die Taschen befestigte. Und genau das war das tatsächlich Revolutionäre: Nicht der robuste Stoff, sondern die Verarbeitung von Nieten machten die Jeans aus. Am 20. Mai 1873 wurde die innovative Arbeiterhose schließlich patentiert. Da dem Schneider damals das Geld für das bürokratische Prozedere fehlte, bot er dem Händler Levi Strauss eine Beteiligung an. Levi zahlte - und von da an hielten beide das Patent für die Nieten-Kleidung. Die erste Jeans wurde noch in zwei Versionen hergestellt: In indigoblauem Denim und einem braunen Stoff namens "Duck". Doch die braune Variante war hart und unbequem und konnte sich nie durchsetzen.

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