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Kaufen oder Verkaufen? - Die Grundlagen des Aktienhandels (II)

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Worauf beziehen sich Volatilität und Betafaktor?

Zur Beurteilung von Chancen und Risiken einer Aktie spielen zwei weitere Kennzahlen eine Rolle: die Volatilität und der Betafaktor. Die Volatilität spiegelt das Ausmaß der Renditeschwankungen einer Aktie über einen bestimmten Zeitraum - meist ein Jahr - wider. Sie wird von der Deutschen Börse AG täglich berechnet und in Prozenten ausgedrückt. Ein Wert von 20 Prozent drückt allerdings lediglich die Schwankung der Renditen aus - nicht, ob diese positiv oder negativ waren. Der Betafaktor drückt aus, wie sich die Rendite der Aktie verhält, wenn sich die Rendite des Gesamtmarktes - meist vom DAX - um ein Prozent verändert. Liegt der Wert des betreffenden Wertpapiers z. B. bei 1,8 Prozent, so hat sich die Aktie im Durchschnitt 1,8mal so stark wie der Gesamtmarkt verändert. Zieht man den Korrelationskoeffizienten hinzu, der den Zusammenhang der Renditeänderung einer Aktie und der Renditeänderung des Gesamtmarktes widerspiegelt, so lässt sich für die Zukunft ein ähnliches Verhalten für die jeweilige Aktie prognostizieren. Ein guter Wertpapierberater oder Broker kann auf dieser Grundlage ein passendes Wertpapier-Portfolio zusammenstellen.

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Michael Fischer, wissen.de
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