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Kein Klick allein Zuhause

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Diese Studie ist zwar nicht repräsentativ, zeigt aber auf, dass der Einsatz von Lernprogrammen nur dann sinnvoll und motivierend ist, wenn sie im Rahmen von Hausaufgaben eingesetzt wird oder wenn Kinder sich von selbst für das Lernen am PC interessieren. Dies bestätigen auch zwei US-Wissenschaftler in einem Bericht im Online-Erziehungsratgeber "superkids". Die beiden Lernpädagogen machten zu den hier bereits genannten Faktoren zudem noch eine mangelnde "Medienkompetenz" sowie "Computerangst" bei den Erwachsenen aus. Nicht selten würden vor allem jüngere Kinder damit überfordert, dass ihnen ein Multimedia-PC einfach als neues "Spielzeug" ins Kinderzimmer gestellt werde.

Vor allem jüngere Kinder sollten bei ihren ersten Schritten in die Multimediawelt nicht allein gelassen, sondern von Erwachsenen begleitet werden. Medienkompetent zu sein, bedeutet nicht nur, sich fachlich mit Computer und Software auszukennen, sondern in der Lage zu sein, mit den Neuen Medien kritisch, konstruktiv und verantwortungsbewusst umzugehen. Hier sollten Eltern mit gutem Beispiel vorangehen. Falls man sich als "Großer" nicht sicher im Umgang mit der Computertechnik fühlt, ist es ratsam, fachkundige Bekannte oder Freunde um einige "Lektionen" zu bitten oder beispielsweise einen PC-Einsteigerkurs an einer Computer- oder Volkshochschule zu belegen.

Um Kids hin zu einem sinnvollen Umgang mit dem Computer und mit Lernsoftware zu führen, sollte das jeweilige Alter berücksichtigt werden. Erste spielerische Schritte am Computer mit altersgerechter Software werden von Lernexperten schon ab dem zweiten oder dritten Lebensjahr empfohlen. Dabei sollten die Kinder aber nicht mit überhöhten Lernansprüchen überfordert werden, sondern durch Spiel und Spaß ihre individuellen Talente und Fähigkeiten entfalten können.

© Die Computerwelt der Kinder, Vivendi Universal, Susanne Reininger
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