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Kinderarbeit - Luxus aus kleinen Händen

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Wenn Kinder arbeiten, wird die Entwicklung einer Gesellschaft behindert

Kinderarbeit entsteht nicht nur durch Armut, sie verursacht auch Armut. Denn sie drückt das Lohnniveau und verdrängt Erwachsene von ihren Arbeitsplätzen. Und aus Kinderarbeitern werden erwachsene Analphabeten, denen es nicht gelingt, ihre Gesellschaft voranzubringen.

Kinderarbeit hat regional unterschiedliche Gründe. In Südindien arbeiten laut Unicef etwa 175.000 Kinder in der Baumwollindustrie. Mädchen sind dort als Arbeitskräfte besonders beliebt, weil sie als "geschickt und fügsam" gelten. Die Arbeit dauert elf oder zwölf Stunden am Tag und ist wegen starker Pflanzenschutzmittel gesundheitsgefährdend. Unicef versucht in einem Programm vor Ort, arbeitende Kinder in die Schule zu bringen. Dafür ist es wesentlich, die wirtschaftliche Situation der Eltern zu verbessern. Hier kann die Gründung landwirtschaftlicher Genossenschaften helfen. Unicef setzt sich in weiteren Programmen gegen Kinderprostitution, Kinderarbeit auf Müllkippen und Kinderarbeit in Goldminen ein. Viele weitere Organisationen wie die Welthungerhilfe oder CBG führen Kampagnen oder Programme gegen Kinderarbeit durch.

 

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Karin Schädler
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