wissen.de
Total votes: 218
wissen.de Artikel

Komplementärmedizin bei Krebs

Der Wunsch nach mehr – unkonventionelle Methoden als Ergänzung zur Krebstherapie

...

Zwischen seriösen Angeboten und Scharlatanerie

Patienten, die die konventionelle Krebstherapie ergänzen möchten, sehen sich oftmals einem wahren Dickicht aus komplementärmedizinischen Angeboten und pseudowissenschaftlichen Heilversprechen gegenüber, deren Plausibilität und Wahrheitsgehalt schwer abzuschätzen sind. Vor allem im Internet werden immer wieder neue, „sanfte“ Präparate gegen Krebs beworben. Viele davon sind nicht auf Wirksamkeit geprüft und sind trotzdem extrem teuer. „Man darf keine falschen Hoffnungen wecken. Wundermittel gegen Krebs gibt es nicht“, erklärt Lampe. „Wenn ein Anbieter pauschal behauptet, jeden Krebs heilen zu können, ist das unseriös.“

Wer wissen möchte, ob eine Therapie geprüft ist oder als Scharlatanerie gilt, kann sich bislang an offizielle Institutionen wie beispielsweise die Deutsche Krebsgesellschaft, das Deutsche Krebsforschungszentrum oder das Institut zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren der Universität zu Köln wenden. Um Patienten besser zu Fragen der Komplementärmedizin beraten zu können, wurde außerdem im Jahr 2012 das von der Deutschen Krebsstiftung geförderte „Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie“ kurz „KOKON“ ins Leben gerufen. Ziel des Großprojektes ist es, eine Plattform mit Informationen zur Komplementärmedizin in der Krebstherapie aufzubauen. „Außerdem sollen deutschlandweit an Kliniken Beratungsstellen eingerichtet werden, an die sich Interessierte wenden können, um geprüfte Informationen über komplementäre Verfahren zu erhalten“, so Lampe.

 

... klicken Sie zum Weiterlesen auf den folgenden Button
von wissen.de-Autorin Theresia Blattmann, Februar 2013
Total votes: 218