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Kunst der Moderne im Kraftwerk – die Tate Modern feiert ihren 15. Geburtstag

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Vom Kraftwerk zum Kunstmuseum

Die Wahl fiel auf das Gebäude der Bankside Power Station an der Themse, direkt gegenüber der St. Paul's Cathedral. Das Anfang der 1980er Jahre stillgelegte Ölkraftwerk ist nach einem Entwurf des Architekten Giles Gilbert Scott gestaltet. Der Umbau zum Kunstmuseum begann 1996 unter der Regie des Baseler Architekturbüros Herzog & de Meuron. Die Architekten entkernten den backsteinverkleideten Stahlskelettbau und entfernten die Dächer der Turbinenhalle und des Heizwerks. Erhalten blieb außer den alten Mauern auch der 99 Meter hohe Schornstein des Kraftwerks.

Blick über die Themse auf die Tate Modern
Backstein-Look

Die ehemalige Bankside Power Station mit dem markanten 99 m hohen Schornstein beherbergt heute die Tate Modern.

Eine im ehemaligen Heizwerk errichtete Stahlkonstruktion stützt nun ein neues Gebäude innerhalb der alten Mauern. In ihm prägen Oberflächen aus Industriebeton und unbehandelte Eichenböden mit groben Nägeln das Bild. Auf sieben Etagen befinden sich Ausstellungsräume des Museums. Diese belegen jedoch nur ein Drittel des Gesamtkomplexes, der übrige Raum ist als überdachter öffentlicher Platz ausgebildet. Den oberen Abschluss bildet eine zweigeschossige Stahl-Glas-Konstruktion, die als „lightbeam“ einen immateriellen Kontrast zu dem massiven Werksgebäude erzeugt.

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RPA
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