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LEXIKON

Bach

Bach, Carl Philipp Emanuel
Carl Philipp Emanuel Bach
Carl Philipp Emanuel Bach, der „Berliner“ oder „Hamburger“ Bach steht im Übergang zur Frühklassik: Seine „Clavier-Sonaten für Kenner und Liebhaber“ sind Muster des empfindsamen oder galanten Stils.
Carl Philipp Emanuel, der Berliner oder Hamburger Bach genannt, deutscher Komponist und Klavierpädagoge, * 8. 3. 1714 Weimar,  14. 12. 1788 Hamburg; Sohn von Johann S. Bach; ab 1741 Kammercembalist Friedrichs II. in Berlin, seit 1768 Nachfolger G. P. Telemanns in Hamburg. Aus seinem reichen Schaffen, das auch Oratorien, Kantaten und viele Lieder umfasst, ist vor allem die Instrumentalmusik mit Orchester-, Kammer- und Klaviermusik von Bedeutung, die den Übergang vom galant-empfindsamen zu einem sehr persönlichen Stil spiegelt; beeinflusste u. a. J. Haydn und L. van Beethoven; verfasste das Lehrbuch „Versuch über die wahre Art, das Clavier zu spielen“ (17581762).
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