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LEXIKON

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Sir (seit 1937) Arnold Edward Trevor, britischer Komponist und Schriftsteller, * 8. 11. 1883 London,  3. 10. 1953 Cork (Irland); seit 1942 „Master of the Kings Music“; spätromantisch-impressionistischer Komponist, dessen Werke von irischer Dichtung und Kultur inspiriert sind; schrieb Sinfonien, Programmmusik („Tintagel“ 1919), Chormusik und Lieder, Kammer- und Klaviermusik sowie die Filmmusik zu „Oliver Twist“ (1948); unter dem Pseudonym D. OByrne entstanden Kurzgeschichten und Gedichte.
  • Deutscher Titel: Oliver Twist
  • Original-Titel: OLIVER TWIST
  • Land: Großbritannien
  • Jahr: 1948
  • Regie: David Lean
  • Drehbuch: David Lean, Stanley Hayne
  • Kamera: Guy Green
  • Schauspieler: Robert Newton, Alec Guinness, Kay Walsh
  • Auszeichnungen: Venedig 1948 für Ausstattung
Abermals erzielt David Lean mit einer Charles-Dickens-Verfilmung einen großen Kassenerfolg. Sein »Oliver Twist« zeichnet sich dabei durch eine noch intensivere Atmosphäre und noch größere Skurrilität der Charaktere aus als der Film »Geheimnisvolle Erbschaft«.
Dickens„ Roman handelt von der Geschichte des Waisenjungen Oliver, der im Viktorianischen England dem Armenhaus entflieht und nach London geht. Dort verfällt er dem Einfluss des bösartigen Juden Fagin, der eine Bande von Kindern zu Taschendieben ausbildet. Nachdem Oliver in flagranti erwischt worden ist, nimmt sich ein Herr aus der feinen Gesellschaft seiner an. Dennoch gerät der Junge noch einmal in die Fänge von Verbrechern, bevor sich sein Schicksal in einem Happyend entscheidet: Der ältere Herr stellt sich als sein Großvater heraus, der dem Waisen Reichtum und Glück garantiert.
Aufgrund von Alec Guinness„ perfider Darstellung des Juden Fagin bleibt der Film in den USA und Deutschland sehr umstritten.
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