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LEXIKON

Jahnn

Jahnn, Hans Henny
Hans Henny Jahnn
Hans Henny, deutscher Schriftsteller, Orgelbauer und Musiktheoretiker, * 17. 12. 1894 Hamburg,  29. 11. 1959 Hamburg; gründete 1920 die neuheidnische Glaubensgemeinschaft „Ugrino“; war in seinen letzten Jahren radikaler Pazifist und Gegner des atomaren Wettrüstens. Jahnn glorifizierte in seinem Werk den Eros, wobei er der Darstellung des Extremen und Abnormen nicht auswich. Dramen: „Pastor Ephraim Magnus“ 1919; „Der Arzt, sein Weib, sein Sohn“ 1922; „Der gestohlene Gott“ 1924; „Medea“ 1926; „Neuer Lübecker Totentanz“ 1931; „Armut, Reichtum, Mensch und Tier“ 1948; „Spur des dunklen Engels“ 1952; „Thomas Chatterton“ 1955; Roman: „Fluss ohne Ufer“ 3 Bände 19491961.
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