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LEXIKON
 

Mdersohn-Becker

Modersohn-Becker, Paula
Paula Modersohn-Becker
 
 
Paula, deutsche Malerin, * 8. 2. 1876 Dresden, 20. 11. 1907 Worpswede bei Bremen; heiratete 1901 O. Modersohn, Schülerin von F. Mackensen in Worpswede, wo sie seit 1898 lebte; befreundet mit R. M. Rilke; Hauptthema ihrer Kunst ist der Mensch, den sie auf das Wesentliche reduziert darzustellen suchte. Modersohn-Becker lernte auf mehreren Reisen nach Paris die nachimpressionistischen Malerei (P. Cézanne, P. Gauguin, V. van Gogh) kennen; ägyptische Mumienporträts, die sie im Louvre sah, wurden bestimmend für ihre auf klare Formen reduzierten Selbstporträts und Figurenbilder; auch ihre Stillleben und Landschaften zeigen in verhaltener Expressivität eine großflächig aufgebaute Farbgebung. Mit ihren 750 Gemälden und 1000 Zeichnungen gilt sie heute als selbstständige Vorläuferin des Expressionismus.
 

 

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