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LEXIKON

Türkei

Bedeutende Landwirtschaft

Die intensive Landwirtschaft ermöglicht der Türkei, sich selber zu ernähren. Im Rahmen des Südostanatolienprojektes wird das Bewässerungsareal in den klimatisch benachteiligten Regionen systematisch vergrößert.
Während viele Bauern in Inneranatolien kaum mehr als das Existenzminimum produzieren, steht auf der anderen Seite eine ertragreiche, dem Export dienende Landwirtschaft an der Küste und in den fruchtbaren Tälern und Becken. In der Türkei wachsen nahezu alle Kulturpflanzen der subtropischen und gemäßigten Zonen. An der frostfreien Südküste wird Baumwolle angebaut, an der Ägäis Wein, Ölbäume, Früchte und Tabak, am Schwarzen Meer auch Mais, Haselnüsse und Tee.
Der Ackerbau wird in den Steppen des Hochlandes durch eine extensive Viehwirtschaft mit Schafen, Ziegen und Rindern ergänzt. Etwa ein Viertel der Türkei ist bewaldet. Aus den überwiegend staatlichen Wäldern werden Nussbäume, Zedern, Kiefern, Pappeln und Weiden geschlagen.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Hochland von Anatolien
    2. Pontisches Gebirge und Taurus
    3. Ostanatolien
    4. Westanatolisches Bergland und Ostthrakien
    5. Warmgemäßigtes bis kontinentales Klima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Bedeutende Landwirtschaft
    2. Bergbau und Industrie
    3. Tourismus im Aufwind
    4. Lückenhafte Verkehrserschließung
  7. Geschichte
    1. Die Entwicklung bis zur Bildung des Osmanischen Reiches
    2. Aufstieg zur Weltmacht
    3. Niedergang
    4. Die Türkische Republik zwischen Militärherrschaft und Demokratie
    5. Die Türkei seit den 1990er Jahren
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