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LEXIKON

Türkei

Hochland von Anatolien

Im Zentrum des Landes erstreckt sich die abflusslose flachwellige Steppenlandschaft des durchschnittlich 9001100 m hohen schüsselförmigen anatolischen Hochlandes, das von mehreren Randgebirgen eingerahmt wird. In der gesamten Gebirgsumrahmung Anatoliens zeugen häufige Erdbeben von der anhaltenden tektonischen Aktivität dieser auf der Nahtstelle der Eurasischen und Anatolischen Kontinentalplatte gelegenen Zone.
Im Zentrum des Hochlandes erheben sich einzelne, meist vulkanische Gebirgszüge, deren höchster Gipfel der 3917 m hohe Vulkan Erciyas Daği bildet. Die einzelnen Gebirgszüge gliedern das Hochland in mehrere große Becken wie das Konya-Becken, die Senke des oberen Sakarya und das Becken des Salzsees Tuz Gölü. Etwa 70 000 km2 im Landesinneren haben keinen Abfluss zum Meer. In extrem trockenen Abschnitten geht die Steppe in eine Halbwüste über.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Hochland von Anatolien
    2. Pontisches Gebirge und Taurus
    3. Ostanatolien
    4. Westanatolisches Bergland und Ostthrakien
    5. Warmgemäßigtes bis kontinentales Klima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Bedeutende Landwirtschaft
    2. Bergbau und Industrie
    3. Tourismus im Aufwind
    4. Lückenhafte Verkehrserschließung
  7. Geschichte
    1. Die Entwicklung bis zur Bildung des Osmanischen Reiches
    2. Aufstieg zur Weltmacht
    3. Niedergang
    4. Die Türkische Republik zwischen Militärherrschaft und Demokratie
    5. Die Türkei seit den 1990er Jahren
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