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Melancholie – die positive Traurigkeit

I've got the blues ...

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Melancholie oder Depression?

Häufig wird die Melancholie als Depression verkannt und der imgrunde Gelassenheit und Kreativität schaffende Rückzug in sich selbst als krankhaft angesehen. Doch was genau unterscheidet denn die Melancholie von der Depression? Der zeitliche Faktor spielt hier eine bedeutende Rolle: Meist verschwindet die Melancholie genauso leise und spurlos wieder, wie sie aufgetaucht ist. Dies kann innerhalb von Minuten, Stunden oder Tagen sein. Auf keinen Fall hält sie jedoch über einen längeren Zeitraum an. Ein Hinweis, dass die ausgeprägte Melancholie doch eher eine behandlungsbedürftige Depression darstellt, ist die Tiefe der Schwermut. Menschen, die unter ihrer Schwermut leiden, die Hoffnungslosigkeit und Ausweglosigkeit empfinden, gar an Selbstmord denken, benötigen therapeutische Hilfe.

Melancholie dagegen muss nicht behandelt werden. Sie ist eher ein Heilmittel, da sie neue Kräfte, Ideen und Besinnung ermöglicht.

 

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aus der wissen.de-Redaktion
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