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Muttertag - Geschichte, Bräuche und Geschenke

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Geschenkpackung und Blumen
In Deutschland erhält die Mutter in der Regel Blumen, Pralinen und selbstgemachte Geschenke von den Kindern.
Nachkriegszeit und heute

Doch zu jener Zeit befanden sich zahlreiche Besatzer aus Amerika in Deutschland und brachten daher den Feiertag zurück nach Mitteleuropa. Hieraus hat sich der Muttertag mit seinen Bräuchen und Traditionen stets weiterentwickelt und ist zu dem Feiertag geworden, den wir heute kennen. Er wird in mittlerweile mehr als 50 Ländern gefeiert, jedoch teils zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Bräuchen. Einige Beispiele gibt es auf mamiweb.de nachzulesen. In Griechenland beispielsweise schmücken die Kinder das gesamte Haus mit Blumen. In Afrika finden mehrtägige Feste zu Beginn der Regenzeit statt. Der Blumenhändler Fleurop beschreibt hier weitere Bräuche zum Muttertag weltweit.

Ablauf und Bräuche in Deutschland

In Deutschland wird der Muttertag, wie auch in den USA, an jedem zweiten Sonntag im Mai gefeiert. Traditioneller Weise bereiten sich Kindergarten- und Schulkinder schon einige Wochen zuvor auf diesen Tag vor. Die Betreuer und Lehrer basteln mit Ihnen Karten oder Pappherzen, die diese dann ihren Müttern schenken. Etwas ältere Kinder, wie auch Erwachsene oder der Ehemann, schenken ihrer Mutter bzw. Ehefrau zu diesem Tag klassischerweise Blumen. Zudem wird häufig von den Kindern das Frühstück bereitet und die Mutter erhält weitere kleine Geschenke, wie

  • Pralinen und Schokolade,
  • Gedichte oder selbstgebastelte Karten,
  • Gutscheine, häufig in Form von Leistungen.

Diese Leistungen sind zum Beispiel, dass die Kinder einmal das Kochen, das Putzen, das Bügeln oder sonstige Hausarbeit übernehmen und die Mutter sich ausruhen kann.  Mit steigendem Alter der Kinder, werden in der Regel auch die Geschenke größer und teurer. In den USA werden pro Person rund 140 Euro zum Muttertag ausgegeben.

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