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Nanopartikel: Machen sie gesund?

Wolfgang Heckl hält Nanomedizin für den Königsweg

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Prof: Wolfgang Heckl: Ganz und gar nicht. Die Nanotechnologie erlebt einen stürmischen Entwicklungsprozess und wird schon bald Alternativen in Diagnostik und Behandlung liefern. Soeben hat, um ein konkretes Beispiel zu nennen, die deutsche MagForce Nanotechnologies AG die weltweit am weitesten fortgeschrittene Neuropartikel-Krebstherapie vorgestellt. Mit der so genannten Nano-Krebs-Therapie gegen aggressiven Hirntumor, einer Thermotherapie mit magnetischen Nanopartikeln, sind bereits 60 Patienten erfolgreich behandelt worden. Sie leben im Schnitt neun Monate länger als nach einer konventionellen Therapie.

wissen.de: Welche nanotechnologischen Medikamente außer dem 2011 eingeführten MagForce-Produkt gibt es noch?

Wolfgang Heckl: Es gibt zum Beispiel das Wundheilpflaster, das Nanopartikel enthält, die die Wunde schneller schließen lassen. Denn die Koagulation der Blutplättchen kann man dadurch beschleunigen, dass man Nanopulverpartikel in einem Wundheilpflaster dispergiert, die die Verklumpung des Blutes initiieren. Die Blutung wird um bis zu 50 Prozent schneller gestillt.

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von Susanne Böllert, wissen.de
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