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Neue Studiengänge an deutschen Unis

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Neue Lehrmethoden und Abschlüsse

Zudem hat sich die Lehre an den Hochschulen gewandelt. Ein neuer Wind hält Einzug: "Bummelstudenten" haben keine Chance bei den meisten neuen Studiengängen, die in der Regel nur zwei bis vier Jahre dauern. Anstelle von starren Vorlesungen rückt zudem projektbezogene Teamarbeit in überschaubaren Gruppen in den Mittelpunkt. Auf diese Weise bekommen die Studierenden die Gelegenheit, ihre "soft skills", wie soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, emotionale Belastbarkeit und Kommunikationsfähigkeit zu verbessern.

Am Ende eines Studiums stehen auch in Deutschland neuerdings Abschlüsse, die sich - unter dem Gesichtspunkt der Globalisierung - an das angelsächsische Hochschulsystem anlehnen. Der Bachelor gilt dort als erster Hochschulabschluss. Die Studiendauer liegt etwa bei drei Jahren. Je nach Studienfachrichtung lautet der Abschluss bei Geisteswissenschaften z. B. Bachelor of Arts (BA), Ökonomen können mit einem Bachelor of Business Administration (BBA) graduieren. In Deutschland gibt es hierfür keine äquivalenten Titel, man neigt aber dazu, den Bachelor mit einer erfolgreichen Zwischenprüfung oder dem Vordiplom zu vergleichen. Das heißt: Hochschulabsolventen mit Bachelor-Abschluss sei geraten, weiter zu studieren, z. B. auf Master oder Promotion.

Master-Thesis heißt die Abschlussarbeit eines Master-Studiums. Der Master of Arts ist in etwa mit dem Magister-Titel zu vergleichen. Eine Abschlussarbeit ist aber nicht bei allen Master-Studiengängen Pflicht. In manchen Fällen reicht eine bestandene Abschlussprüfung zum Master. Neben dem Master of Arts gibt es im Bereich Wirtschaft bzw. Management den MBA, einen Master of Science in Business (MSB) oder den Master of Science in Industrial Administration (MSIA).

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