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Piercing, Branding und Co.

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Die Suche nach extremen Körpererfahrungen ist keinesfalls neu in Mode. Den Körper des Ötzi, der nach über 5300 Jahren in abschmelzendem Gletschereis entdeckt wurde, zieren insgesamt 15 Hautbilder. Die hohe Kunst am Körper - von der Tätowierung bis zum Hautrelief durch Implantate - wird seit Jahrtausenden in Kulturkreisen von Afrika bis Japan geschätzt. Bei den Indianern und Ägyptern übernahmen die Hautverzierungen vielseitige Funktionen. Sie sind Zeichen für Rang, Stammeszugehörigkeit, Alter und Geschlechtsreife oder Schutz vor bösen Mächten.

Erst im späten Christentum wurde das Bilderstechen als Blasphemie betrachtet und verboten: Die göttlichen Schöpfung soll nicht durch menschlichen Eingriff verändert werden.
Über die Seefahrt im 17. Jahrhundert verbreitet sich die Hautkunst ferner Kulturen wieder zunehmend in Europa. Von hier aus war es noch ein weiter Weg zu den Punks im 20. Jahrhundert, die Nasenringe, eingestochene Büronadeln und bunte Hautbilder zu einem auffälligen Merkmal der Jugendkultur machten.

Tattoos

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