21.05.2015
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deutschland.de

deutschland.de: jünger, größer, interaktiver

Das offizielle Deutschland im Internet – das ist seit 2002 deutschland.de. Damals war es Bundespräsident Johannes Rau, der das Portal im Schloss Bellevue vor zahlreichen Medienvertretern live schaltete. 10 Jahre später gibt es den umfangreichen Relaunch im Netz, den Außenminister Guido Westerwelle mit einem Klick eröffnet.

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deutschland.de

Online präsentiert sich der deutsche Staat seit kurzem mit mehr Themen, merh Dioalog-Möglichkeiten und internationaler denn je. 

Was bietet deutschland.de?

In den vergangenen zehn Jahren hat sich viel getan – im Internet ebenso wie bei der Internetgemeinde. Das World Wide Web hat sich zum interaktiven Spielplatz entwickelt. Und dem trägt auch das offizielle Deutschland-Portal Rechnung. Von einem einfachen Link-Portal, das deutsche Internetangebote bündelte, ist es zum internationalen Informations-Tool herangewachsen. Dabei blieb das Credo bestehen, nicht-kommerziell und unabhängig zu bleiben, um objektiv zu informieren.

Doch warum war es der Außenminister, der das neue Portal live schaltete? Mit seinem internationalen Wirkungsbereich steht Westerwelle als Laudator für eine breitere thematische Ausrichtung der neuen Deutschland-Website. Sie nimmt die Beziehungen zu den deutschen Nachbarländern aber auch zu weltweiten Partnerländern verstärkt in den Blick. Dem entsprechend wird das Portal herausgegeben von der Frankfurter Societäts-Medien GmbH, in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt in Berlin.

Was sind die Themen auf deutschland.de? Um nur zwei Beispiele zu nennen: „Das TwinLab von Forschern aus Dresden und Abu Dhabi soll den Durchbruch bei 3D-Chips schaffen“ und „Ouarzazate im Süden Marokkos ist ein Solar-Pionier. Hier entsteht mit deutscher Hilfe ein thermisches Solarkraftwerk der Superlative.“

 

Wodurch zeichnet sich deutschland.de aus?

Die thematische Vielfalt und internationale Ausrichtung unterscheiden deutschland.de stark von anderen offiziellen Länderwebsites wie beispielsweise Frankreich oder Italien: Auf france.fr oder italia.it stehen das Tourismusangebot der Länder und regionale Besonderheiten im Fokus, um speziell Reisende anzusprechen. Dies ist bei deutschland.de sekundär: Ob Artikel zur Energiepolitik, dem Ursprung der Windkraft, dem erhöhten Interesse türkischer Studenten am Deutschlandaufenthalt oder Deutschlands Hilfe für syrische Flüchtlinge – aktuelle Nachrichten und fundierte Hintergrundberichten informieren den deutschen und insbesondere den ausländischen Nutzer fundiert über Politik, Wirtschaft, Umwelt oder Kultur in der Bundesrepublik und in allen Ländern bei Projekten mit deutscher Beteiligung. Auch in der Sprachwahl kommt deutschland.de diesem Portfolio entgegen: Neben Französisch und Spanisch können die Artikel auch in Sprachen wie Chinesisch und Russisch aufgerufen werden.

Neben der optischen Verjüngungskur zu modernem, trotzdem klarem Design, werden auch die erfolgreichen Web 2.0-Kanäle wie Facebook und Twitter genutzt, um den Dialog mit den Lesern zu fördern. Mit dieser crossmedialen Internetpräsenz zeigt sich Deutschland von seiner innovativen, jungen und zukunftsorientierten Seite.

von wissen.de-Autorin Denise Carstensen und wissen.de-Redakteur Michael Fischer