25.01.2017
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Kreatives Florenz

Italien im 15. Jahrhundert. Eine neue Epoche bricht an, die später als Renaissance bezeichnet wird. Die Toskana und ihre Hauptstadt sind das kreative Zentrum der damaligen modernen Welt.Prof. Bernd Roeck, Historiker: "Wer etwas werden wollte in dieser ganz interessanten toskanischen Welt des 15. Jahrhunderts, der musste eben nur eines sagen: auf nach Florenz!" Florenz setzt zu dieser Zeit Maßstäbe für die europäische Kunst und Kultur. Hier siedeln sich Künstler von Rang und Namen an: Boticelli, Michelangelo, Leonardo da Vinci und viele andere. Das blühende Florenz wird auch Handels- und Finanzzentrum; reiche Familien wie die Medicis wiederum fördern die Kunst und ihre Künstler. Es herrscht Aufbruchsstimmung. Große Monumente und Bauwerke entstehen. Sie haben die Jahrhunderte überlebt und erinnern heute an die glorreiche Vergangenheit, an Florenz als das Zentrum der Renaissance. Prof. Bernd Roeck, Historiker: "Das ist Florenz, wo die Kultur der Renaissance ihren Anfang hatte. Im 15. Jahrhundert herrscht hier ein kreatives Treibhausklima, es gibt mehr Goldschmiede als Bäcker, Maler und Bildhauer liefern sich eine harte Konkurrenz um die lukrativsten und bestbezahlten Aufträge und vor allem versuchen sie voneinander zu lernen und einander zu übertreffen und schaffen so das, was als Kultur der Renaissance Weltberühmtheit erlangt hat." Renaissance bedeutet auch rauschende Feste und Spektakel. Die Veranstaltungsorte, etwa prunkvolle Paläste, sind noch immer ein Publikumsmagnet. Das kreative Florenz ist bis heute in der toskanischen Hauptstadt allgegenwärtig.